Willkommen beim Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter

Wichtige Infos

Neue Online-Direktvermarkterliste für Mitglieder

Mitglieder der BDZ-Mitgliedsverbände können sich nun selbst als Direktvermarkter im neuen Online-Verzeichnis anmelden. Dafür klicken Sie bitte auf das nachfolgende Bild:

Anbei geht es zum Leitfaden zur Registrierung:

Leitfaden Registrierung Online-Direktvermarkter
Kurzanleitung Profileinrichtung (1).pdf
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Gefördert durch die landwirtschaftliche Rentenbank

HIER unsere bisherige Direktvermarkterbroschüre inkl. Rezeptempfehlungen


Aktuelle Meldungen

20.01.2021

VDL Vorsitzender Alfons Gimber auf der virtuellen DBV Veranstaltung zum Thema Wolf und Weidetierhaltung – was ist notwendig für ein Überleben der Weidetierhaltung

Anlässlich der Veranstaltung zu der auch Vertreter der anderen Weidetiere wie Rind, Pferd und landwirtschaftliche Wildhaltung ihre Statements abgaben wies Alfons Gimber unter anderem darauf hin, dass nach wie vor die Problematik nicht gelöst ist. Während der Wolf in besonderer Weise unter Schutz gestellt ist, ist dies bei den Leistungen der Weidetierhalter nicht der Fall. Gegenüber den beiden Vertretern aus dem Bundesumwelt- sowie auch Bundeslandwirtschaftsministerium wies er darauf hin, dass nach wie vor zum Teil still und leise Betriebe aufhören, weil der Aufwand mit dem Herdenschutz oder die Belastung durch Übergriffe nicht mehr zu ertragen sind.

 

Er forderte, dass neben der 100-prozentigen und zügigen Finanzierung des Herdenschutzes einschließlich des Arbeitszeitaufwandes schnellstmöglich ein bundesweit greifendes Wolfsmanagementsystem Anwendung finden muss, da ein 100-prozentiger Herdenschutz illusorisch ist.

 

Bei einer Wolfs-Zuwachsrate von 30 % sollte es doch problemlos möglich sein, übergriffige Wölfe unverzüglich zu entnehmen.

Große Hoffnung setzt er auf den Praxisleitfaden, der anlässlich der Umweltministerkonferenz im Frühjahr beschlossen und den Ländern präzise Anleitung gibt, wie die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes umzusetzen ist. Dabei ist es auch wichtig, dass als ernster Schaden schon der erste Übergriff und nicht erst wiederholte Übergriffe nachzuweisen sind.

Alfons Gimber wies auch darauf hin, dass nach seiner Meinung bei geschätzten 1800 Wölfen längst der erforderliche Erhaltungszustand erreicht ist.

 

Abschließend danke er der Bundesregierung, dass endlich Mittel für die Einrichtung eines Herdenschutz-Kompetenzzentrums beschlossen worden sind. Nun sei es wichtig, dass dort auf länderübergreifend der Gedankenaustausch zum Herdenschutz und zur Weiterentwicklung von Herdenschutz-Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Er forderte, das in die Entscheidungsgremien unbedingt die Vertreter der Weidetierhalter eingebunden werden sollten einschließlich der Landwirtschaftsbereiche des Bundes und der Landesministerien.

 

Ihr BDZ

19.01.2021

Digitale IGW: „Wolf und Weidetierhaltung – was ist notwendig für ein Überleben der Weidetierhaltung?“ sowie Programmplan Grüne Woche 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

unsere Veranstaltung „Wolf und Weidetierhaltung – was ist notwendig für ein Überleben der Weidetierhaltung?“ findet bekanntermaßen morgen am Mittwoch, den 20.01.21 von 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr als Live-Stream statt. Eine Anmeldung über die Plattform der Internationalen Grünen Woche ist hierfür nicht notwendig, da diese Veranstaltung vom DBV organisiert wird.

 

Folgender Link kann für den Live-Stream genutzt werden: https://www.bauernverband.de/kalender-veranstaltungen/termin/wolf-und-weidetierhaltung-was-ist-notwendig-fuer-das-ueberleben-der-weidetierhaltung

 

Es wird die Möglichkeit geben Fragen über die Plattform Slido einzubringen und an einer kleinen Umfrage teilzunehmen. Wie dies funktioniert wird der Moderator der Veranstaltung erläutern.

Vorab zur Info: in einem separaten Browserfenster öffnen Sie die Seite www.slido.de und geben die Event-Code „201“ ein, um an der Fragerunde um Umfrage teilzunehmen.

 

 

Für die Teilnahme an Veranstaltungen der Internationalen Grünen Woche ist eine Registrierung nötig unter: https://www.gruenewoche.de/

 

 

Der Veranstaltungsplan der Internationalen Grünen Woche 2021 ist beigefügt.

 

Ihr BDZ

Programmplan
IGW-Digital_Programmtafel.png
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11.01.2021

Das Programm für das diesjährige virtuelle IGW-Forum 2021 ist nun verfügbar

21.12.2020

Der BDZ wünscht einen guten Start ins neue Jahr 2021!

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das Jahr 2020 hat uns aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie ziemlich auf die Probe gestellt und hat weltweit für Schlagzeilen gesorgt. 

 

 

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2021 sowie beste Gesundheit. Lassen Sie uns auch in diesen Tagen derer gedenken, die uns im abgelaufenen Jahr verlassen haben und die wir schmerzlich vermissen.

 

Guten Start in das Jahr 2021!

 

Ihr BDZ

09.12.2020

BDZ-LR-Projekt zur Übertragung der Direktvermarkter der BDZ-Mitgliedsverbände ins Internet

Gefördert von der Landwirtschaftlichen Rentenbank

Der BDZ ist es ein großes Anliegen, die Mitglieder der Landesverbände bei ihrer Direktvermarktung zu unterstützen. Dazu hatten wir mit Hilfe der Landwirtschaftlichen Rentenbank im Jahre 2017 die Broschüre „Multitalent Ziege: Haltung – Produkte – Direktvermarkter“ aufgelegt, die u.a. eine bundesweite Übersicht aller direktvermarktenden Mitglieder der BDZ-Landesverbände enthält.

 

Dieses Direktvermarkter-Broschüre wurde nun im Rahmen eines weiteren Projekts, das von der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert wird, digitalisiert– und zwar auf eine zeitgemäße und moderne Art und Weise; d.h. die Direktvermarkter-Angebot werden auf die BDZ-Homepage gesetzt, so dass es von den Verbraucherinnen und Verbraucher auch dort zu finden ist und sie hierfür auch über Routenplaner direkt zu finden sind.

 

Um diese effiziente und attraktive Möglichkeit für alle direktvermarktenden Betriebe, die gleichzeitig Mitglied bei einem BDZ-Landesverband sind, zu bieten, nutzen wir für die Digitalisierung die Software eines jungen Start-Up „Frisches Zeug“, mit dem wir zusammenarbeiten.

 

Hintergrund ist, dass der BDZ mehr als eine simple Auflistung der Kontaktdaten des Betriebs auf der BDZ-Homepage setzen möchte. Kunden sind anspruchsvoller und wollen auch ein „Einkaufserlebnis“, gerade auf dem digitalen Marktplatz. Wir wollen Sie und Ihre Betriebe daher besser in Szene setzen.

 

Was ist dabei zu beachten?

  • Sie als Direktvermarkter*innen der BDZ-Mitgliedsverbände sind herzlich eingeladen, sich auf der BDZ-Homepage für diese Digitale Direktvermarkter-Übersicht anzumelden.
  • Diese Anmeldung ist zu 100% kostenfrei.
  • Die dort angegebenen Daten zum Betrieb, Produktpalette, Öffnungszeiten, Fotos vom Hofladen etc. werden nach einer Bestätigung als BDZ-Landesverbandsmitglied durch den jeweiligen Landesverband auf die BDZ-Homepage, Rubrik Direktvermarkter überspielt.
  • Dort sind sie dann zu finden und es wird für denjenigen, der sie dann aufsuchen möchte, auch der Routenplaner geöffnet.

Unser Ziel ist es, Ihren Betrieb kostenfrei auf die Webseite zu platzieren – und somit unsere direktvermarktenden Mitglieder der BDZ-Landessverbände zu fördern und zu stärken!

 

Vorteil für den Verbraucher:

  • Der Kaufinteressente geht auf die BDZ-Seite der Direktvermarkter, gibt seinen Standort ein und ihm werden die Adresse auf der Karte angezeigt.
  • Der Käufer entscheidet dann, an wen er sich wenden möchte, nachdem er evtl. auch das Produktangebot angeschaut hat.

 

Auf der BDZ-Homepage finden sie in wenigen Tagen einen Leitfaden, wie sie sich anmelden können.

 

Ihr BDZ

10.11.2020

10-Punkte-Programm zur Zukunft des Wolfes in Deutschland

Anlässlich der Umweltministerkonferenz vom 11. - 13.11.2020

Die neuen amtlichen Zahlen des Bundesamtes für Naturschutz belegen eine dramatische Zunahme des
Wolfsbestandes in Deutschland. Das hat erhebliche Folgen für den ländlichen Raum, die Landnutzer und vor
allem die Weidetierhaltung – die Schäden steigen weiter an, naturnahe Weidewirtschaft gerät in Gefahr und
gleichzeitig schwindet die Akzeptanz für den Wolf. Das Aktionsbündnis Forum Natur und die
Weidetierhalterverbände fordern darum:


1. Wolfsbestand in Deutschland nicht kleinreden
Die Zählweise des Bundesamtes für Naturschutz muss zeitnah und nachvollziehbar sein. Sie darf
nicht lediglich auf die Anzahl der Einzeltiere, Paare und Rudel abstellen, sondern muss den daraus
resultierenden Gesamtbestand erfassen.


2. Der günstige Erhaltungszustand des Wolfes ist erreicht
In Anlehnung an wissenschaftliche Publikationen handelt es sich bei der Wolfspopulation in
Deutschland um den Westteil der baltisch-osteuropäischen Population. Mit einem
Gesamtbestand von 8.500 Tieren, davon 1.800 Tieren in Deutschland, ist deren günstiger
Erhaltungszustand gesichert.


3. Akzeptanzbestand durch Bund und Länder festlegen
Konflikte zwischen Wolf und Landnutzern sowie Weidetierhalten nehmen weiter zu. Zur
Vermeidung eines unkontrollierten Anstieges des Wolfsbestandes müssen Bund und Länder jetzt
einen spezifischen Akzeptanzbestand festgelegen.


4. Alle Länder müssen jetzt in Wolfsverordnungen eine effektive Wolfsregulierung ermöglichen
Der Bund hat mit seiner Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes im Frühjahr 2020 die
rechtliche Grundlage für einen Einstieg in die Entnahme von Einzeltieren bis hin zu Rudeln
geschaffen. Die Länder müssen diese Verordnungsermächtigung jetzt mit rechtssicheren
Regelungen für eine effektive Wolfsregulierung ausfüllen. Es ist Aufgabe der UMK, hierfür eine
Muster-Wolfsverordnung zu erarbeiten.


5. Der Wolf ist sowohl auf Bundes- wie auch auf Landesebene in das Jagdrecht aufzunehmen
Die FFH-Richtlinie erlaubt bereits jetzt eine Aufnahme des Wolfes in den Rechtskreis des
Jagdrechts bei Einhaltung des Schutzregimes. Das Jagdrecht bietet mit seinem bewährten
Reviersystem und seinen Regelungen zur Jagdausübung den geeigneteren Rechtsrahmen.


6. Die Länder müssen Präventionsmaßnahmen finanzieren und Wolfsrisse vollständig
entschädigen
Es sind vollumfassende Finanzmittel für rasch umsetzbare präventive Maßnahmen sowie für die
vollständige Entschädigung von Wolfsrissen zur Verfügung zu stellen, damit ein Akzeptanzbestand
finanzierbar ist.


7. Die Länder müssen eine unbürokratische Rissbewertung sicherstellen und zu Gunsten der
Geschädigten eine Beweislastumkehr einführen
Die derzeitige Praxis bei der Meldung von Wolfsrissen, dem Verfahren der Rissbegutachtung und
zur Kompensation von Schäden ist unzulänglich und grundlegend neu zu justieren. Zu Gunsten der
Geschädigten ist eine Beweislastumkehr einzuführen. Zukünftig muss eine zeitnahe
Entschädigung bereits dann erfolgen, wenn ein Wolfsriss nicht ausgeschlossen werden kann.


8. Der Bund muss die Spielräume des Art. 16 FFH-Richtlinie zur Entnahme von Wölfen vollständig
umsetzen
Die bisherige Umsetzung des Art. 16 FFH-Richtlinie geht zu Lasten der Landnutzer und
Weidetierhalter. Die Möglichkeiten zur Entnahme von Wölfen nach Art. 16 FFH-Richtlinie,
insbesondere des Abs. 1 Ziffer e), müssen jetzt vollständig umgesetzt werden.


9. Bund und Länder müssen die bereits jetzt bestehende Möglichkeit einer Schutzjagd im
nationalen Recht anerkennen
In anderen EU-Ländern wie Frankreich, Schweden und Finnland wird die von der EU auch jetzt
unter der Rechtslage nach Anhang IV der FFH-Richtlinie nicht beanstandete Praxis einer
Schutzjagd in der Abgrenzung zur Lizenzjagd bereits erfolgreich durchgeführt. Der Ansatz selbst
wurde auch seitens des Europäischen Gerichtshofes nicht bemängelt. Eine rechtssichere
Ausgestaltung ist somit auch in Deutschland möglich und muss von Bund und Ländern
schnellstmöglich umgesetzt werden.


10. Die Bundesregierung muss im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft eine Initiative zur
Umstufung des Wolfes von Anhang IV in Anhang V der FFH-Richtlinie starten
Die Listen der FFH-Richtlinie von 1992 spiegeln nicht die zwischenzeitlich positive Entwicklung des
europaweiten Wolfsbestandes wider. Eine Überarbeitung der Listen mit einer Umstufung des
Wolfes von Anhang IV zu Anhang V ist zwingend erforderlich, um die rechtlichen und
tatsächlichen Voraussetzungen eines aktiven Bestandsmanagements in Zukunft sicherzustellen.


Das AFN hat einen konkreten „Handlungsvorschlag für ein praxisorientiertes aktives Wolfsmanagement“
vorgelegt, der jetzt umgesetzt werden muss und der hier abgerufen werden kann (https://www.forumnatur.
de/media/wolf_management_2.auflage.pdf).

10-Punkte-Programm zur Zukunft des Wolfes in Deutschland
AFN 10 Pkte Programm Wolf UMK 10112020.p
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5.11.2020

Online-Herbstauktion

Auf www.derschafmarkt.de werden männliche und weibliche Zuchttiere, die auf unseren regionalen Zuchtveranstaltungen im September und Oktober bewertet wurden, vom 06. bis 14. November 2020 versteigert.

 

Die Schafe und Ziegen werden in drei Gruppen versteigert – Fleischschafe, Landschafe, Ziegen. Gebote können ab dem 6. November 10:00 Uhr bis einschließlich 14. November 18:00 Uhr abgegeben werden. Für jedes Tier gibt es eine individuelle Endzeit, so dass es zu keinen Überschneidungen kommt. Auf der Auktionsseite sind alle wichtigen Daten sowie Bilder/ Filme der Tiere verfügbar.

 

Für das Bieten ist eine Registrierung auf der Seite www.derschafmarkt.de nötig.

Folgende Rassen werden angeboten: Merinolandschaf, Schwarzköpfiges Fleischschaf, Suffolk, Ile de France, Rauhwolliges Pommersches Landschaf, Skudde, Bentheimer Landschaf, Ouessant, Barbados Blackbelly und Thüringer Waldziege.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und zahlreiche Gebote.

 

Nähere Auskünfte über:

 

Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e.V., Neue Chaussee 6, 14550 Groß Kreutz

www.szvbb.de, info@szvbb.de,Tel.: 033 207 / 325 73, Fax: 033 207 / 541 69

 

Karsten Günther

29.10.2020

Berater/in (m/w/d) für den Bereich Herdenschutz in Bad Sassendorf

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen sucht für den Fachbereich 71 - Tierhaltung, Tierzuchtrecht - in

Bad Sassendorf baldmöglichst eine/n

 

 

Berater/in (m/w/d) für den Bereich Herdenschutz

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.landwirtschaftskammer.de/wir/stellen/308-herdenschutz.htm

 

Ihr BDZ

18.10.2020

Internationaler Schaf- und Ziegenkongress in Bonn vom 15.-16. Oktober 2020

VDL- und BDZ-Vorsitzende resümieren die Tagung als hervorragende und sehr gelungene Plattform des fachlichen Austauschs mit einem herzlichen Dank für die Ausrichtung an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Am Donnerstag und Freitag, den 15. und 16. Oktober 2020, fand in Bonn der I. Internationale Schaf- und Ziegenkongress unter dem Motto „Schaf- und Ziegenhalter und Wissenschaftler gestalten Zukunft“ statt. Einen Willkommensgruß richtete der Parlamentarische Staats-sekretär Joachim Fuchtel stellvertretend für Bundesministerin Julia Klöckner an die Teilnehmer und eröffnete den Internationalen Kongress. Fr. Gabriele Klingmüller, Bürgermeisterin in Bonn, zeigte sich in ihrem Grußwort an die Gäste sehr erfreut darüber, dass in Corona Zeiten Tagungen in diesem Format möglich sind, wenn die Hygieneauflagen beachtet werden und moderne Medien eingesetzt werden.

 

Die Vorsitzenden der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, VDL, und des Bundesverbandes Deutscher Ziegenzüchter, BDZ, Alfons Gimber und Bernd Merscher begrüßten diesen Internationalen Kongress ausdrücklich, ist diese Tagung doch der erste Internationale Kongress, der jemals in Deutschland durchgeführt und darüber als Hybridveranstaltung ausgerichtet wird. Ein besonderer Dank, so Gimber und Merscher, ist an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, BMEL, zu richten. Das BMEL hat nicht nur trotz der Corona-Schwierigkeiten die Planungen bis zum Start mit unendlich viel Arbeitseinsatz fortgeführt. Es wurde eine Erweiterung der Teilnahmemöglichkeit dadurch sichergestellt, dass sich neben den Referenten und Besuchern vor Ort in Bonn Referenten wie auch Teilnehmer virtuell einwählen konnten.

 

Nach drei Fachvorträgen u.a. zum Klimawandel begannen in drei parallel stattfindenden Sitzungsräumen die Fachvorträge, jeweils mit 10 Minuten Rede- und 5 Minuten Diskussionszeit. Mehr als 60 Fachvorträge aus ca. 30 Ländern, denen ca. 100 Teilnehmer in Bonn und weltweit über 200 Teilnehmer digital folgten, boten Fachinformationen zu allen Themen rund um die Schaf- und Ziegenzucht, und -haltung. Die Vorträge wurden ergänzt durch über 50 Poster zu weiteren Fachthemen. Insgesamt waren über 160 Vorträge eingereicht worden.

 

Gimber und Merscher wiesen in der Begrüßung darauf hin, dass der I. Internationale Kongress deutlich macht, dass Schafe und Ziegen weltweit sehr wichtig sind und sie selber als Praktiker tagtäglich von Schafen bzw. Ziegen begeistert sind. Bei weltweit 1 Billion Schafe und über 600 Mio. Ziegen sind kleinen Wiederkäuer weltweit bedeutsam, eine Feststellung, die man sich im Bundesgebiet mit den 1,6 Mio. Schafen und über 200.000 Ziegen durch eine bessere Wertschätzung ebenfalls wünschen würde. Schließlich erfüllen Schafe und Ziegen auch in Deutschland mit der Erzeugung hochwertiger Nahrungsmittel wie Fleisch und Milch, dem Angebot des nachwachsenden Rohstoffes Schafwolle und den gesellschaftlich erbrachten Pflegeleistungen für den Küsten- bzw. Hochwasserschutz und der Landschaftspflege wertvolle Leistungen.

 

Für die Teilnehmer der Tagung besteht auch noch einige Tage nach der Konferenz die Möglichkeit, sich die Zusammenfassungen der Vorträge herunterzuladen, die Poster anzuschauen und Fragen an die Referenten zu richten.

 

Es bleibt zu hoffen, dass der I. Internationale Schaf- und Ziegenkongress der erste Schritt darstellt, sich zukünftig stärker länderübergreifend zu Schafen und Ziegen auszutauschen, so die VDL- und BDZ-Vorsitzenden Gimber und Merscher. Er war in jedem Falle ein großer Erfolg. Die Vorträge waren ebenso wie die Poster hervorragend und auch der gesamte Ablauf und die Technik funktionierte stets einwandfrei. Das BMEL hat hier Hervorragendes geleistet ebenso wie sich das WCCB in Bonn als Ausrichtungsstätte für Hybridveran-staltungen exzellent präsentiert hat.

 

Ihr BDZ

15.10.2020

Internationale Schaf- und Ziegentagung ist in vollem Gange!

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die internationale Tagung zur Zucht von Schafen und Ziegen 2020 im WCCB in Bonn ist erfolgreich eröffnet worden!

 

Das Programm ist in vollem Gange und deckt immer 3 Vorträge parallel in 3 Sälen ab.

 

Alle Personen, die virtuell teilnehmen, haben einen Link auf Ihre E-Mailadresse bekommen, mit Anweisungen, wie Sie den virtuellen Rundgang durch die Vorträge starten können. So können Sie jeden Vortrag online mitverfolgen. Dies ist sowohl auf deutsch als auch auf englisch möglich!

 

Anbei sehen Sie noch ein paar Stimmungsbilder.

 

Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg beim Kongress.

 

Ihr BDZ

14.10.2020

Sheep and Goats 2020 Bonn Farmers & Scientists Create Future

Internationaler Kongress zur Zucht von Schaf und Ziege

Morgen geht’s los. Über 60 Vorträge aus 20 Ländern rund um die Schafe und Ziegenhaltung im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Bonn (WCCB)

 

Ihr BDZ

Weitere Informationen und nützliche Links:

Wichtige Termine

Schauen Sie sich unseren Terminkalender an unter Terminkalender.

 

 

Termine, die wir aus Ihrer Sicht aufnehmen sollten und die für Ziegenhalter aus dem gesamten Bundesgebiet von Interesse sind, senden Sie uns bitte mit Thema, Ort und Datum zu unter info@ziegen-sind-toll.com

 

Ihr BDZ

Sponsoren und Förderer

Info- und Werbematerial

Milch-, Fleisch sowie Wollziegenrassen im Format DIN A1 à 5,- EUR zzgl. Versand
Milch-, Fleisch sowie Wollziegenrassen im Format DIN A1 à 5,- EUR zzgl. Versand
Flyer zum BDZ-Bockmarkt
Flyer,Version_05.11.13.pdf
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