Willkommen beim Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter

Wichtige Termine

Schauen Sie sich unseren Terminkalender an unter Terminkalender.

 

 

Termine, die wir aus Ihrer Sicht aufnehmen sollten und die für Ziegenhalter aus dem gesamten Bundesgebiet von Interesse sind, senden Sie uns bitte mit Thema, Ort und Datum zu unter info@ziegen-sind-toll.com

 

Ihr BDZ

Aktuelle Meldungen

Internationale Grüne Woche 2020 - Bildergalerie online!

31. März 2020

Internationaler Kongress zur Zucht von Schaf und Ziege – Landwirtschaft und Wissenschaft gestalten die Zukunft

15. und 16. Oktober 2020 in Bonn, World Conference Center Bonn (WCCB)

Bitte Termin reservieren und bitte um Zusendung „Call for Papers“.

 

Weitere Infos unter http://sheepandgoats2020bonn.org/de/

 

Ihr BDZ

19. Mai 2020

Über 10.000 Wölfe nimmt Schaf- und Ziegenhaltung die Existenzgrundlage

- VDL und BDZ fordern Perspektiven für die klassische Schaf- und Ziegenhaltung

Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) nimmt die Studie des

Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zur „Habitatmodellierung und Abschätzung der

potenziellen Anzahl von Wolfsterritorien in Deutschland“ mit großer Verwunderung zur

Kenntnis. Während mit dieser Studie ein Beschluss der Umweltministerkonferenz aus dem

Jahre 2017 umgesetzt wird und man von 700 – 1.400 Wolfsterritorien in Deutschland

ausgeht, sind bislang viele andere Beschlüsse der letzten Umweltministerkonferenzen, die

Klarheit beim Herdenschutz geben würden, nach wie vor nicht umgesetzt worden. Selbst die

Bitte der VDL- und BDZ-Vorsitzenden vor wenigen Wochen an die Umweltministerkonferenz,

das Thema Wolf und Herdenschutz wegen dieser fehlenden Umsetzung unbedingt auf die

Tagesordnung zu setzen, fand keinerlei Beachtung.

 

Stattdessen wird mit der BfN-Studie den Weidetierhaltern und uns Schaf- und Ziegenhaltern

klargemacht, auf was wir uns einstellen müssen. Wir müssen zukünftig mit über 10.000

Wölfen in Deutschland rechnen,“ so die Vorsitzenden von VDL und BDZ Alfons Gimber und

Bernd Merscher. Welche Konsequenzen, zusätzlichen Arbeitsbelastungen und Kosten dies für

die Schaf- und Ziegenhalter hat und dass die vorgeschriebenen und geforderten

Herdenschutzmaßnahmen in vielen Gebieten aufgrund der topographischen Lage nicht

umgesetzt werden können, wird bei dieser Studie nicht berücksichtigt. Dabei belasten die

bisher schon über 1.000 Wölfe die Schaf- und Ziegenhaltern in vielen Regionen des Landes.

Viele Schaf- und Ziegenhalter geben auf und schließen still und leise ihre Betriebe, weil sie

die ständig steigenden Anforderungen, um die eigenen Tiere zu schützen, nicht mehr

mitmachen können und wollen. Scheinbar rückt immer mehr in Vergessenheit, was die

Kleinen Wiederkäuer für die Gesellschaft beim Küstenschutz, der Offenhaltung der Flächen,

den Biotop- und Insektenschutz leisten. Trotz erheblich gesteigerter Vorsorgemaßnahmen,

die Millionen an Steuergelder kosten, und großem Arbeitsaufwand ist keine 100prozentige

Sicherheit für die Weidehaltung der Tiere zu erreichen.

 

Gimber und Merscher: „In Zeiten, in denen Politik und Gesellschaft eine Verbesserung des

Tierwohls und die damit verbundene Weidetierhaltung fordern, ist es mehr als

unverständlich, wenn wir aus der Not heraus zum Schutz vor Wölfen mit der Schaf- und

Ziegenhaltung zur ganzjährigen Stallhaltung übergehen müssten.“

 

Es bleibt zu hoffen, dass die Politik die notwendigen Konsequenzen aus der Studie zieht, die

wenige Wochen nach dem Inkrafttreten der Änderungen zum Bundesnaturschutzgesetz

veröffentlicht wurde. Mit dem Gesetz hat man es bereits versäumt, eine 1:1 Umsetzung der

FFH-Richtlinie vorzunehmen und damit die Grundlage für ein Bestandsmanagement des

Wolfes zu schaffen. Um die Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz zu nutzen, wäre aus

VDL-/BDZ-Sicht auch die Einrichtung weiterer Referenzlabore zu prüfen, um schneller

Ergebnisse zu bekommen, die Voraussetzung für eine zeitnahe Entnahme sind. Wenn sich

mit der Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes keine Beschleunigung des Verfahrens

ergibt, läuft die Änderung an dieser Stelle ins Leere.

 

Ihr BDZ

23. April 2020

Wichtiges Zeichen der EU-Kommission zur Qualitätssicherung

- VDL und BDZ begrüßen die Einführung der EU-Beihilfe für Private Lagerhaltung

Die Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie mit stattgefundener Schließung von

Restaurants, fast kompletten Ausfall des Außerhausverzehrs sowie veränderter Nachfrage der

Verbraucher, die um ihre Arbeit bangen, nach kostengünstigen Nahrungsmitteln, haben

gerade rund um Ostern, der klassischen Nachfragezeit von deutschem Lamm- und

Ziegenfleisch, zu massiven Absatzeinbrüchen insbesondere bei Lamm- und Ziegenfleisch aber

auch bei Schafs- und Ziegenkäse geführt. Diese Produkte sind aufgrund der arbeitsintensiven

Weidetierhaltung in der Erzeugung kostenintensiver als andere Nahrungsmittel. Darauf haben

Herr Alfons Gimber, Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, VDL,

Josef Baumann, Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch, WDL, und

Bernd Merscher, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Ziegenzüchter, BDZ, in einem

gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hingewiesen und

um die rasche Einführung der EU-Beihilfe für Private Lagerhaltung (PLH) gebeten.

Mit der geplanten Maßnahme zur Förderung der PLH kann die z.T. komplett ausgefallene

Nachfrage aufgefangen werden. Die Ware wird so zum rechten Zeitpunkt aus dem Markt

genommen, eingelagert und kann, wenn die Nachfrage sich wieder normalisiert hat, in den

Markt gebracht werden.

 

Für die Schaf- und Ziegenhalter im Bundesgebiet ist das eine ganz wichtige Entlastung und

sollte Preiseinbrüche verhindern. Es war wichtig, so die Vorsitzenden, dass die EU-Kommission

mit dieser Maßnahme nicht gewartet hat, bis die Preise komplett in den Keller gestürzt sind.

Dann hätten wir überschwere Lämmer und Ziegen auf dem Markt gehabt, für die es keine

Nachfrage mehr im Lebensmittelhandel gegeben hätte. So kommt diese Hilfe zur rechten Zeit

und verdient ein herzliches Wort des Dankes an Bundesministerin Julia Klöckner mit ihrem

Team, den unterstützenden Europäischen Bauernverband COPA wie auch die zuständige EUKommission.

Autor: Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e.V

 

Ihr BDZ

12. März 2020

Hörner gesucht!

Wir suchen wie auf dem Bild abgebildete Hörner. 

 

Falls Sie Hörner dieser Art abzugeben haben, melden Sie sich bitte direkt bei Herrn Nesges:

 

Kontakt:

Johann Nesges

Telefon: +4935453255

E-Mail: jnesges@googlemail.com

 

Herzlichen Dank!

14. Februar 2020

Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes wurde heute am 14. Februar 2020 final vom Plenum des Bundesrates Final beschlossen

Bundesrat schreibt hierzu:

 

...Beschluss
Rechtssicherheit beim Abschuss von Wölfen
Der Abschuss von Wölfen wird in bestimmten Fällen erleichtert. Der Bundesrat hat den entsprechenden Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz am 14. Februar 2020 grünes Licht erteilt.

Zur Abwehr eines ernsten Schadens
Danach ist der Abschuss bereits zur Abwehr ernster Schäden zulässig. Bislang sprach das Gesetz von erheblichen Schäden. Die Neuregelung soll auch Hobbytierhalter schützen.

 

Mehr Rechtssicherheit
Ausdrücklich erlaubt ist der Abschuss künftig, wenn unklar ist, welcher Wolf Herdentiere angegriffen hat. Hören die Nutztierrisse nicht auf, dann ermöglicht das Gesetz, weitere Rudeltiere zu töten. Voraussetzung ist allerdings, dass es einen räumlichen und zeitlichen Zusammenhang zu dem Rissereignis gibt. Mischlinge aus Wolf und Hund, sogenannte Hybride, sollen ebenfalls geschossen werden können.
Abschuss genehmigen

Die Länderbehörden müssen jeden Abschuss einzeln genehmigen. Zum Abschuss berechtigt ist grundsätzlich die Jägerschaft. Für den Fall, dass der Abschuss ausnahmsweise nicht durch einen Jäger erfolgt, muss dieser zuvor darüber informiert werden. Nur bei Gefahr im Verzug ist die Benachrichtigung nicht erforderlich.


Füttern verboten

Ausdrücklich verboten wird das Füttern und Anlocken wildlebender Wölfe. Dies soll verhindern, dass Wölfe sich zu sehr an den Menschen gewöhnen.

 

Ausgleich der Interessen
Die Neureglungen zum Abschuss der Wölfe sollen die Sorgen der Bevölkerung, die Interessen der Weidetierhalter und den Schutz der Wölfe als streng geschützte Tierart in einen angemessenen Ausgleich bringen, heißt es in der Gesetzesbegründung.


Unterzeichnung, Verkündung und Inkrafttreten:
Das Gesetz wurde dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Anschließend kann es im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Es soll einen Tag darauf in Kraft treten.

 

Entschließung zur Weidetierprämie
In einer begleitenden Entschließung erneuert der Bundesrat seine Forderung nach einer Weidetierprämie. Auf diese Weise werde die gesellschaftlich anerkannteste Form der Nutztierhaltung angemessen gefördert und ein wesentlicher Beitrag zum Natur-, Arten, Hochwasser- und Klimaschutz sowie zum Schutz der biologischen Vielfalt geleistet.
Für eine Weidetierprämie hatten sich die Länder bereits in ihrer Stellungnahme zum ursprünglichen Gesetzentwurf und im vergangen Jahr auch mit einer eigenen Initiative (BR-Drs. 141/19 (B)) ausgesprochen.
Die Entschließung geht an die Bundesregierung. Sie entscheidet, ob sie das Anliegen des Bundesrates aufgreift. Feste Fristen gibt es hierfür nicht.


Stand: 14.02.2020

 

Ihr BDZ

Weitere Informationen und nützliche Links:

Direktvermarkterver- zeichnis zu beziehen bei BDZ-Landesverbänden:

Sponsoren und Förderer

Broschüre zum Mindestlohn des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Broschüre zum Mindestlohn des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
Broschüre Mindestlohn.pdf
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Info- und Werbematerial

Milch-, Fleisch sowie Wollziegenrassen im Format DIN A1 à 5,- EUR zzgl. Versand
Milch-, Fleisch sowie Wollziegenrassen im Format DIN A1 à 5,- EUR zzgl. Versand
Flyer zum BDZ-Bockmarkt
Flyer,Version_05.11.13.pdf
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