Aktuelle Meldungen

02.10.2020

Detaillierter Programmablauf für den internationalen Schaf- und Ziegenkongress am 15. - 16. Oktober 2020 im WCCB in Bonn

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

in knapp zwei Wochen findet der internationale Schaf- und Ziegenkongress im WCCB in Bonn statt.

 

Aktuell verzeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über 150 persönliche sowie über 50 virtuelle Anmeldungen für den internationalen Schaf- und Ziegenkongress in Bonn.

 

Ebenfalls der detaillierte Programmablauf steht bereits fest. Diesen können Sie über den Link anbei abrufen:

 

https://sheepandgoats2020bonn.org/detailed-congress-programme/

 

Falls Sie sich noch nicht angemeldet haben, zögern Sie nicht sich noch einen Platz beim internationalen Schaf- und Ziegenkongress zu sichern. Sollten Sie aufgrund der aktuellen Situation nicht persönlich teilnehmen wollen, besteht ebenfalls die Möglichkeit der virtuellen Teilnahme am Kongress. Registrieren können Sie sich über den nachfolgenden Link:

 

https://pool.regasus.de/online/20BMELSnGA.do

 

Hygieneauflagen:

Wir und damit meinen wir die Haupt- und Ehrenamtlichen von VDL und BDZ sowie die Mitgliedsverbände sollten alle darauf achten, dass alle Gäste und Teilnehmer den Mundschutz korrekt tragen und auch der Abstand eingehalten wird. Zuwiderhandlungen wären unnötig und würden eventuell die Veranstaltung und die Gesundheit von uns allen in Gefahr bringen. Corona-Hinweise: https://sheepandgoats2020bonn.org/de/corona/

 

Übernachtung:

Hier können wir nochmals auf das Gustav-Stresemann-Institut (Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn- Bad Godesberg) hinweisen, indem sich bereits einige Damen und Herren einquartiert haben.

 

Kontaktdaten:

Rezeption:

Tel.: +49 228 / 8107 - 0

Fax: +49 228 / 8107 - 197

 

Reservierung:

Tel.: +49 228 / 8107 - 222

Fax: +49 228 / 8107 - 198

E-Mail: info@gsi-bonn.de

 

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Ihr BDZ

09.09.2020

Internationaler Schaf- und Ziegenkongress am 15.-u. 16. Oktober 2020 im WCCB in Bonn – Anmeldung ab sofort!

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

nun endlich ist die Anmeldung zur Internationalen Tagung möglich!

 

Ab sofort ist die Anmeldung zum Internationalen Schaf- und Ziegenkongress im WCCB in Bonn vom 15. bis 16. Oktober 2020 möglich. Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl von ca. 300 Personen corona-bedingt zur Sicherstellung der Hygienevorschriften möglich ist, empfehlen wir eine zeitnahe Anmeldung. Bis 30. September 2020 wird die Anmeldegebühr 60 € und anschließend bis 10. Oktober 2020 80 € kosten. Die Anmeldung nehmen Sie vor über die Homepage zur Tagung über den Link

 

https://sheepandgoats2020bonn.org/de/corona/

 

und dort in der oberen Zeile über den Hinweis: REGISTRIERUNG

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. 

 

Ihr BDZ

09.09.2020

Meldebogen für Wolfsübergriffe

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände hat einen Fragebogen konzipiert, welcher zur Ersterfassung von Wolfsübergriffen genutzt werden und so eine frühere Übersicht von Übergriffen ermöglichen soll. Vom Melder bzw. betroffenen Betrieb wird nicht der Name und Adresse, sondern nur der Kreis veröffentlicht.

 

Damit sollen die Mitgliedsverbände entlastet werden, bei denen über die zuständige Landesstellen die Erfassung von Übergriffen „schwierig“ verläuft.

 

Beim Online-Meldebogen haben Sie ebenfalls die Möglichkeit Rissbilder mitzuschicken.

 

Den Online-Meldebogen finden Sie hier.

 

Ihr BDZ

04.08.2020

BDZ-Vorsitzender Bernd Merscher mit seinem Kollegen Alfons Gimber, VDL-Vorsitzender, beim Antrittsbesuch bei Frau Beate Kasch, Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, BMEL.

Besprochenen Themen waren u.a.
- die aktuelle Situation der Schafe und Ziegenzucht und haltung,
- zukünftige Ausgestaltung der GAP,
- Wolf und Herdenschutz sowie
- Tierschutzhundeverordnung,
- Export von Zuchttieren
Ihr BDZ

Wolfsterritorien in Deutschland

Nachfolgend eine vom Deutschen Bauernverband erstellte Übersicht der Wolfsterritorien in Deutschland aus dem Monitoringjahr 2018/2019 auf Grundlage der DBBW-Datenbank:

03. Juli 2020

Bundesrat beschließt am 3. Juli 2020 die Einführung einer Weidetierprämie für Schafe und Ziegen

- VDL und BDZ drängen die Bundesregierung auf Umsetzung des wiederholten Bundesratsbeschlusses

Der Beschluss des Bundesrates vom 3. Juli 2020 eine Weidetierprämie für Schafe und Ziegen
einzuführen, wird von der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) und dem
Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter (BDZ) sehr begrüßt, so die Vorsitzenden Alfons Gimber und
Bernd Merscher. Bereits in 2019 hatte der Bundesrat auf Empfehlung des Ausschusses für Umwelt,
Naturschutz und nukleare Sicherheit diese dringende Hilfe für die Unterstützung der Schaf- und
Ziegenhalter beschlossen, da die bisherigen Hilfen nicht den erhofften Erfolg erzielten; doch bislang
ohne Erfolg.


Zuvor hatten beide Vorsitzenden in einem gemeinsamen Schreiben u.a. die Ministerpräsidenten der
Länder erneut um Unterstützung und damit ein klares Signal in der Plenarsitzung vom 3. Juli 2020 bei
der Behandlung des Dritten Gesetzes zur Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes
gebeten, die Einführung der Weidetierprämie für Schafe und Ziegen in Höhe von 30 € als Zielgröße zu
beschließen; mit Erfolg.


Es ist nun an der Zeit, so Gimber und Merscher, dass sich das Bundeslandwirtschaftsministerium
bewegt und wie in 22 anderen EU-Mitgliedsländern die Weidetierprämie für Schafe und Ziegen einführt.
Der Bundesratsbeschluss sieht eine gekoppelte Stützung für den Sektor Schaf- und Ziegenfleisch vor,
die bundeseinheitlich erfolgt und einen Zielwert von 30 Euro je beilhilfefähigem Mutterschaf oder -ziege
angestrebt. Das Bundeslandwirtschaftsministerium darf nicht bei der Flächenprämie in der I. Säule
verharren. Schließlich überzeugen die Argumente und es bedarf nur einer geringen Umschichtung in
der I. Säule, um diese gekoppelte Stützung zu finanzieren. Dies wäre eine wichtige Hilfe, so die beiden
Bundesvorsitzenden für die Schaf- und Ziegenhaltung, zumal die Agrarumweltprogramme aus der II
Säule lediglich einen Ausgleich der Nutzungseinschränkungen darstellen und die Flächenprämie der I.
Säule über steigende Pachtpreise teilweise wieder abfließen. Die Weidetierprämie würde hingegen
beim Betrieb verbleiben.


Die Fristen lassen es ferner zu, so ferner die Feststellung im Bundesratsbeschluss in der Begründung,
rechtzeitig für 2021 diese an das Tier gekoppelte Hilfe einzuführen. Bei einem Einkommen in der
Schafhaltung von unter 6,00 €/Stunde incl. Gelder aus den bisherigen Hilfen, was damit deutlich unter
dem Mindestlohn liegt, und einem Bestandrückgang in den letzten 12 Jahren von -40%, darf die
Bundesregierung diesen Beschluss nicht weiter aussitzen.


Ohne Schaf- und Ziegenhaltung in der bekannten klassischen Form ist der für die Gesellschaft so
unverzichtbare Küsten- und damit Erosionsschutz durch Tritt und Biss von Schaf und Ziege nicht mehr
sichergestellt, so beide Bundesvorsitzende.

 

Ihr BDZ

22. Juni 2020

Online-Bockauktion

Wir dürfen Sie auf nachfolgende Pressemeldung der Internet Auktion für Zuchtziegen hinweisen:

 

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen! Nachdem die Beschränkungen durch die Corona Pandemie auch die Durchführung des traditionellen Zuchtziegenmarktes, der 2020 am 25.Juli in Ingolstadt stattfinden sollte, schwierig macht, entschlossen sich die Ziegenzuchtverbände Bayern und Baden-Württemberg in diesem Jahr gemeinsam einen neuen Vermarktungsweg einzuschlagen. Die besten Zuchttiere aus beiden Bundesländern werden über ein Internetportal in der Zeit vom 25.7. bis einschließlich Sonntag 2.8.2020 zu ersteigern sein.

Angeboten werden männliche und weibliche Tiere aller in den beiden Verbänden registrierten Rassen. Die annähernd 75 gemeldeten Tiere – vertreten sind Jungböcke der Rassen Bunte und Weiße Deutsche Edelziege, Buren und Thüringer Wald Ziegen, sowie weibliche Zuchttiere der BDE und WDE - werden in den vier Wochen vor der Versteigerung von einer Körkommission auf den Heimatbetrieben bewertet, gekört und fotografiert. Ab Mitte Juli stehen dann alle Tiere mit Angaben zu Herkunft, Abstammung, Elternleistung und Foto im Netz. Alle Tiere stammen aus nachweislich CAE und Pseudotuberkulose unverdächtigen Betrieben. Bei allen Tieren ist vermerkt, ab wann der Herkunftsbetrieb am TSE/Scrapie Statusprogramm teilnimmt. Liegt ein Herkunftsbetrieb im Restriktionsgebiet für die Blauzungen Erkrankung, so sind die Tiere nachweislich dagegen geimpft.  Kaufinteressenten können sich auf der Seite www.ziegen-auktion.de registrieren und dann ab Samstag den 25.7. aktiv bei den ausgewählten Tieren mitsteigern. Die Verbände stehen selbstverständlich für eine Kaufberatung jederzeit zur Verfügung. Das Ende der Auktion am darauffolgenden Sonntag den 2.8.2020 ist für alle Tiere zeitlich versetzt, so dass man die Chance hat, auch noch ein Tier zu ersteigern, wenn man das erste gewünschte nicht kaufen konnte. Alle Tiere sind gegen Transportschäden und eventuelle Unfruchtbarkeit über die Verbände versichert. Die Abrechnung erfolgt wie bei den realen Märkten über die Verbände nach Abholung der Tiere bei den Herkunftsbetrieben.

Für Ziegenzüchter bietet sich hier auch in Zeiten von Einschränkungen eine gute Möglichkeit wertvolle Zuchttiere aus einer großen Auswahl auszusuchen und zu erwerben. Die Verantwortlichen der Verbände sind sich der großen Herausforderung bewusst, hoffen jedoch auf eine gute Resonanz von Anbietern aber vor allem auch von Käufern aus ganz Deutschland. 

 

Bei Fragen bitte wenden an: Andrea Kaufmann Dipl.Ing.agr., Geschäftsführung Landesverband Bayerischer Ziegenzüchter e.V.  (LBZ e.V.)

Geschäftsstellle:

Senator Gerauer Str. 23a

85586 Poing-Grub

Tel. 089/537856

ziegen.bayern@t-online.de

 

 

Schwere Zeiten öffnen neue Wege:

Corona-bedingt sind in den vergangenen Monaten viele Veranstaltungen und so auch Auktionen entfallen. Dies führt bei den Züchtern zu z.T. erheblichen Zuchttierabsatzproblemen und auch Käufer finden schwerlich neue Zuchtböcke. Dieses Problem öffnet Überlegungen neuer bzw. anderen Absatzformen. Was im Immobilienbereich bereits seit Jahrzehnten gängige Praxis ist, im Pferdesektor Anwendung findet, wird nun auch bereits bei uns in der Schaf- und Ziegenwirtschaft getestet, so an o.g. Beispiel.

 

Die Geschäftsführer u.a. der BDZ- Mitgliedsverbände haben sich mit dieser Thematik ebenfalls anlässlich der jüngsten Geschäftsführer-TK am 4. Juni 2020 befasst und beschlossen, das Thema genauer zu betrachten und die Entwicklungen weiter zu verfolgen. Ähnlich wie bei OviCap, wo man über alle Landesverbände ein abgestimmtes Konzept entwickelt hat, was gemeinschaftlich und auf alle Schultern verteilt getragen wird und im Übrigen sehr erfolgreich läuft, stellt sich hier beim Thema Online-Auktion ebenfalls die Frage, ob dies ein bundeweites BDZ-/VDL- -Konzept werden kann bzw. sollte, dass von allen Mitgliedsverbänden genutzt werden kann. Dies würde in der Entwicklung und Pflege letztendlich Zeit und Kosten für jeden Verband sparen, weil es eben gemeinschaftlich angelegt würde, so die ersten Gedanken.

Wie die Online-Aktionen im Schaf- und Ziegenbereich laufen, werden die ersten Erfahrungen zeigen. Auch vit-Verden, Partner und Dienstleiter bei OviCap hat hierzu bereits Überlegungen angestrengt und sich über eine digitale Verkaufsplattform für Zuchttiere Gedanken gemacht zumal über OviCap allen erforderlichen Zuchtdaten verfügbar sind.

Klar wurde in der Diskussion, dass eine mögliche Online-Aktion nicht die bisherigen Auktionen ersetzen sollen, sondern eine Ergänzung darstellen können, solange bisherige Verfahren nicht durchführbar sind. Aber durchaus kann die Online-Auktion als Erweiterung der bisherigen Auktionen verstanden werden, da sich nun Bieter aus anderen Ländern vielleicht verstärkt einklinken und interessiert mitbieten, weil sie vorher bereits das Tier auf dem Foto o. Film haben anschauen können.

In jedem Falle werden sich die Geschäftsführer der BDZ- Mitgliedsverbände mit dem Thema weiter beschäftigen und prüfen, ob es sinnvoll ist, eine Online-Auktions-Rohling zur Nutzung für die Mitgliedsverbände anzubieten.

 

 

Ihr BDZ

15. Juni 2020

Kostenfreie Kleinanzeigen nutzen

Immer wieder gehen bei uns Suchanfragen ein. Daher senden Sie uns bitte direkt zu Ihrem Anliegen eine Kleinanzeige mit den Hinweisen "Was Sie suchen " bzw. "Was Sie anbeiten".

 

Den Link zu den Kleinanzeigen finden Sie am Ende der Meldung.

 

Meist wird dies am gleichen Tag noch auf die Homepage übertragen

 

Ihr BDZ

05. Juni 2020

Internationaler Kongress zu Schafen und Ziegen – Landwirtschaft und Wissenschaft gestalten die Zukunft

Fristverlängerung für Call for Paper bis 14. Juni 2020 und Möglichkeit eines Videobeitrags

Wir freuen uns über ein sehr reges Interesse an dem Kongress und die bereits zahlreich eingereichten Paper aus allen Teilen der Welt. Aus diesem Grund sind die Beteiligten hoch motiviert, alle Möglichkeiten auszuloten, den Kongress am 15-16. Oktober 2020 in Bonn durchzuführen. Wie bisher hat das BMEL für den Internationalen Kongress eine Homepage eingerichtet unter: https://sheepandgoats2020bonn.org/de/, wo die weiteren Informationen zu entnehmen sind. Das BMEL verfolgt gemeinsam mit VDL, BDZ, WDL und DGfZ ständig die Situation und die Entwicklung der sich verändernden Rahmenbedingungen weltweit. Die durch die Corona-Pandemie verursachte aktuelle Situation erfordert permanente Beobachtung und flexible Reaktionen. Für Referenten, die nicht persönlich am Kongress teilnehmen können, bietet das BMEL daher neu die Möglichkeit an, Vorträge zum Internationalen Kongress zur Zucht von Schaf und Ziege als Videobeitrag einzureichen. Wir halten deshalb eine Verlängerung der Einreichungsfrist von Vorträgen für den Internationalen Kongress zur Zucht von Schaf und Ziege bis zum 14. Juni 2020 als Reaktion auf die bestehende Unsicherheit für die kommenden Wochen und Monate für angemessen. Gerne können Sie den Call for Papers (z.B. an Ihre internationalen Kooperationspartner) weiterverteilen, der hier in der Anlage erneut folgt. Er ist in den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Polnisch, Türkisch und Russisch verfasst.

Im Falle von Fragen, wenden Sie sich bitte an SheepAndGoats2020@pool.de.

 

Zu den nachfolgenden Themenschwerpunkten liegen bislang erfreulicherweise insgesamt bereits über 100 Vortragsvorschläge vor, davon 40 aus Deutschland und über 60 aus 28 anderen Ländern. Die Themenblöcke lauten:

 

o   Tierzucht und Genetik: Wie sieht die Zucht von Schafen und Ziegen in der Zukunft aus?

o   Tiergenetische Ressourcen, Biodiversität, Robustrassen und Genbanken

o   Tierhaltung: Was brauchen Schafe und Ziegen?

o   Management und Tierwohl

o   Strukturen und Perspektiven der Schaf- und Ziegenhaltung, Nachhaltigkeit

o   Ökonomie: Wie kann man die Wirtschaftlichkeit der Haltung von Schafen und Ziegen verbessern

o   Umweltleistungen und Klimawandel: Welchen Beitrag leisten Schafe und Ziegen für den Klimaschutz

o   Tiergesundheit: Welche Möglichkeiten bietet die Resistenzzucht?

o   Freie Themen

 

Das BMEL bittet darum, dass insbesondere aus dem Kreis der Praxis der Schaf- und Ziegenzucht und –haltung Vorträge eingereicht werden, die aktuell die Schaf- und Ziegenzucht und –haltig umtreibt. Auch hierfür nutzen Sie bitte als Vorlage das Call for Paper. Insbesondere fehlen noch Vorträge zu Ziegenthemen, so das BMEL. Konkret bedeutet dies, dass Praktiker selber Vortragsthemen als Referenten einreichen können. Die VDL- und BDZ-Mitgliedsverbände bitten wir hier hilfreich zur Seite zu stehen.

 

 

VDL/BDZ/WDL

 

Call for Paper - aktualisiert
Call for Paper aktualisiert_Fristverläng
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31. März 2020

Internationaler Kongress zur Zucht von Schaf und Ziege – Landwirtschaft und Wissenschaft gestalten die Zukunft

15. und 16. Oktober 2020 in Bonn, World Conference Center Bonn (WCCB)

Bitte Termin reservieren und bitte um Zusendung „Call for Papers“.

 

Weitere Infos unter http://sheepandgoats2020bonn.org/de/

 

Ihr BDZ

19. Mai 2020

Über 10.000 Wölfe nimmt Schaf- und Ziegenhaltung die Existenzgrundlage

- VDL und BDZ fordern Perspektiven für die klassische Schaf- und Ziegenhaltung

Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) nimmt die Studie des

Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zur „Habitatmodellierung und Abschätzung der

potenziellen Anzahl von Wolfsterritorien in Deutschland“ mit großer Verwunderung zur

Kenntnis. Während mit dieser Studie ein Beschluss der Umweltministerkonferenz aus dem

Jahre 2017 umgesetzt wird und man von 700 – 1.400 Wolfsterritorien in Deutschland

ausgeht, sind bislang viele andere Beschlüsse der letzten Umweltministerkonferenzen, die

Klarheit beim Herdenschutz geben würden, nach wie vor nicht umgesetzt worden. Selbst die

Bitte der VDL- und BDZ-Vorsitzenden vor wenigen Wochen an die Umweltministerkonferenz,

das Thema Wolf und Herdenschutz wegen dieser fehlenden Umsetzung unbedingt auf die

Tagesordnung zu setzen, fand keinerlei Beachtung.

 

Stattdessen wird mit der BfN-Studie den Weidetierhaltern und uns Schaf- und Ziegenhaltern

klargemacht, auf was wir uns einstellen müssen. Wir müssen zukünftig mit über 10.000

Wölfen in Deutschland rechnen,“ so die Vorsitzenden von VDL und BDZ Alfons Gimber und

Bernd Merscher. Welche Konsequenzen, zusätzlichen Arbeitsbelastungen und Kosten dies für

die Schaf- und Ziegenhalter hat und dass die vorgeschriebenen und geforderten

Herdenschutzmaßnahmen in vielen Gebieten aufgrund der topographischen Lage nicht

umgesetzt werden können, wird bei dieser Studie nicht berücksichtigt. Dabei belasten die

bisher schon über 1.000 Wölfe die Schaf- und Ziegenhaltern in vielen Regionen des Landes.

Viele Schaf- und Ziegenhalter geben auf und schließen still und leise ihre Betriebe, weil sie

die ständig steigenden Anforderungen, um die eigenen Tiere zu schützen, nicht mehr

mitmachen können und wollen. Scheinbar rückt immer mehr in Vergessenheit, was die

Kleinen Wiederkäuer für die Gesellschaft beim Küstenschutz, der Offenhaltung der Flächen,

den Biotop- und Insektenschutz leisten. Trotz erheblich gesteigerter Vorsorgemaßnahmen,

die Millionen an Steuergelder kosten, und großem Arbeitsaufwand ist keine 100prozentige

Sicherheit für die Weidehaltung der Tiere zu erreichen.

 

Gimber und Merscher: „In Zeiten, in denen Politik und Gesellschaft eine Verbesserung des

Tierwohls und die damit verbundene Weidetierhaltung fordern, ist es mehr als

unverständlich, wenn wir aus der Not heraus zum Schutz vor Wölfen mit der Schaf- und

Ziegenhaltung zur ganzjährigen Stallhaltung übergehen müssten.“

 

Es bleibt zu hoffen, dass die Politik die notwendigen Konsequenzen aus der Studie zieht, die

wenige Wochen nach dem Inkrafttreten der Änderungen zum Bundesnaturschutzgesetz

veröffentlicht wurde. Mit dem Gesetz hat man es bereits versäumt, eine 1:1 Umsetzung der

FFH-Richtlinie vorzunehmen und damit die Grundlage für ein Bestandsmanagement des

Wolfes zu schaffen. Um die Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz zu nutzen, wäre aus

VDL-/BDZ-Sicht auch die Einrichtung weiterer Referenzlabore zu prüfen, um schneller

Ergebnisse zu bekommen, die Voraussetzung für eine zeitnahe Entnahme sind. Wenn sich

mit der Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes keine Beschleunigung des Verfahrens

ergibt, läuft die Änderung an dieser Stelle ins Leere.

 

Ihr BDZ

12. März 2020

Hörner gesucht!

Wir suchen wie auf dem Bild abgebildete Hörner. 

 

Falls Sie Hörner dieser Art abzugeben haben, melden Sie sich bitte direkt bei Herrn Nesges:

 

Kontakt:

Johann Nesges

Telefon: +4935453255

E-Mail: jnesges@googlemail.com

 

Herzlichen Dank!

14. Februar 2020

Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes wurde heute am 14. Februar 2020 final vom Plenum des Bundesrates beschlossen

Bundesrat schreibt hierzu:

 

...Beschluss
Rechtssicherheit beim Abschuss von Wölfen
Der Abschuss von Wölfen wird in bestimmten Fällen erleichtert. Der Bundesrat hat den entsprechenden Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz am 14. Februar 2020 grünes Licht erteilt.

Zur Abwehr eines ernsten Schadens
Danach ist der Abschuss bereits zur Abwehr ernster Schäden zulässig. Bislang sprach das Gesetz von erheblichen Schäden. Die Neuregelung soll auch Hobbytierhalter schützen.

 

Mehr Rechtssicherheit
Ausdrücklich erlaubt ist der Abschuss künftig, wenn unklar ist, welcher Wolf Herdentiere angegriffen hat. Hören die Nutztierrisse nicht auf, dann ermöglicht das Gesetz, weitere Rudeltiere zu töten. Voraussetzung ist allerdings, dass es einen räumlichen und zeitlichen Zusammenhang zu dem Rissereignis gibt. Mischlinge aus Wolf und Hund, sogenannte Hybride, sollen ebenfalls geschossen werden können.
Abschuss genehmigen

Die Länderbehörden müssen jeden Abschuss einzeln genehmigen. Zum Abschuss berechtigt ist grundsätzlich die Jägerschaft. Für den Fall, dass der Abschuss ausnahmsweise nicht durch einen Jäger erfolgt, muss dieser zuvor darüber informiert werden. Nur bei Gefahr im Verzug ist die Benachrichtigung nicht erforderlich.


Füttern verboten

Ausdrücklich verboten wird das Füttern und Anlocken wildlebender Wölfe. Dies soll verhindern, dass Wölfe sich zu sehr an den Menschen gewöhnen.

 

Ausgleich der Interessen
Die Neureglungen zum Abschuss der Wölfe sollen die Sorgen der Bevölkerung, die Interessen der Weidetierhalter und den Schutz der Wölfe als streng geschützte Tierart in einen angemessenen Ausgleich bringen, heißt es in der Gesetzesbegründung.


Unterzeichnung, Verkündung und Inkrafttreten:
Das Gesetz wurde dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Anschließend kann es im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Es soll einen Tag darauf in Kraft treten.

 

Entschließung zur Weidetierprämie
In einer begleitenden Entschließung erneuert der Bundesrat seine Forderung nach einer Weidetierprämie. Auf diese Weise werde die gesellschaftlich anerkannteste Form der Nutztierhaltung angemessen gefördert und ein wesentlicher Beitrag zum Natur-, Arten, Hochwasser- und Klimaschutz sowie zum Schutz der biologischen Vielfalt geleistet.
Für eine Weidetierprämie hatten sich die Länder bereits in ihrer Stellungnahme zum ursprünglichen Gesetzentwurf und im vergangen Jahr auch mit einer eigenen Initiative (BR-Drs. 141/19 (B)) ausgesprochen.
Die Entschließung geht an die Bundesregierung. Sie entscheidet, ob sie das Anliegen des Bundesrates aufgreift. Feste Fristen gibt es hierfür nicht.


Stand: 14.02.2020

 

Ihr BDZ

22. Januar 2020

Viele konstruktive Gespräche mit Vertretern aus der Politik auf der Internationalen Grünen Woche 2020

11. Januar 2020

Aktuelle Aufbaumaßnahmen für den VDL-/BDZ-Info- und Ausstellungsstand für 60 Zuchttiere von zwölf verschiedenen Rassen sind im vollen Gange!

Besuchen Sie den VDL-/BDZ-Infostand sowie unseren Wollstand auf der Internationalen Grünen Woche 2020 in Berlin in der Zeit vom 17.01 – 26.01.2019 in Halle 25!

01. Januar 2020

Guten Start in das neue Jahr 2020!

Der Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter wünscht Ihnen für das neue Jahr 2020 beste Gesundheit, viel Erfolg und ein gutes Zusammenspiel in der Interessenvertretung für die heimischen Ziegenzüchter und –halter.

 

In 2020 stehen u.a. mit dem BDZ- und VDL-Info- und Schafwollstand sowie Ausstellungstieren vom 17. - 26.01.2020 in Berlin und dem internationalen Schaf- und Ziegenkongress vom 15. bis 16.10.2020 in Bonn besondere Höhepunkte an, die Sie bitte in Ihrem Terminkalender eintragen.

 

Ihr

 

      Bernd Merscher

-Bundesvorsitzender-

18. November 2019

BDZ-Zuchtleitersitzung am 14. November 2019 in Kassel

Bei der am 14.11.19 stattgefundenen BDZ-Zuchtleitersitzung in Kassel wurden aktuelle Informationen rund um das Thema Ziegenzucht ausgetauscht, erste Planungen für die Bundesschau 2020 in Alsfeld getroffen und über den aktuellen Stand des Projekts „Leitlinien für eine bundeseinheitliche Tierbeurteilung von Schafen und Ziegen sowie für die Richterschulung zur Tierbeurteilung“ berichtet. Es wurde darum geworben, den derzeitig an die BDZ-Mitgliedsverbände gesendeten Fragebogen zum Thema Richterschulungen auszufüllen und rechtzeitig an die BDZ-Geschäftsstelle zurückzusenden. So wird das von der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderte Projekt in diesem Jahre zum Abschluss kommen.

 

 

Wir danken an dieser Stelle ausdrücklich der Landwirtschaftlichen Rentenbank für die Unterstützung bei der Realisierung dieses Projekts.

 

Ihr BDZ

15. Oktober 2019

Statistik der Ziegenwirtschaft

Wir freuen uns, dass wir nach langer Pause die Statistik der Ziegenwirtschaft in Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedsverbänden neu auflegen können. Im nächsten Frühjahr werden wir diese mit wichtigen Zahlen zur Ziegenzucht veröffentlichen. Neben Herdbuchzahlen sind Auswertungen der Milchleistungsprüfung und Fleischleistungsprüfung enthalten.

 

Gefördert wird das Projekt durch Mittel der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Hierfür danken wir ganz herzlich. 

 

 

 Ihr BDZ

13. Oktober 2019

Bundesrat bekräftigt Forderung nach Einführung einer Weidetierprämie für Schafe und Ziegen anlässlich Bundesratssitzung am 11. Oktober 2019

- VDL und BDZ begrüßen die Beharrlichkeit des Bundesrates und auf entsprechende Entscheidungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums

Als äußerst positiven und deutlichen Hinweis der Mehrheit der Bundesländer werten die Vereinigung
Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) sowie der Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter
(BDZ) den nach dem 28. Juni 2019 erneut am 11. Oktober 2019 vorgenommenen mehrheitlichen
Beschluss des Bundesrates zur Einführung der Weidetierprämie für Schafe und Ziegen.


In der aktuellen Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung
des Direktzahlungen-Durchführungsgesetze fordert der Bundesrat erneut mehrheitlich die gekoppelte
Stützung für Weidetierhaltung von Schafen und Ziegen. In der Begründung heißt es: Die Einführung
einer gekoppelten Prämie für Mutterschafe und -ziegen sei geeignet, die Schaf- und Ziegenhaltung in
Deutschland zu stärken. Hiermit würde Deutschland sich einreihen in die 22 Staaten der EU, die
bereits jetzt gekoppelte Zahlungen für die Schaf- und Ziegenhaltung anbieten. Anderweitige
Förderverfahren, z. B. im Rahmen der Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen, hätten bisher den
Trend des Bestandsabbaus nicht stoppen können. Die Regelung ziele dabei auf solche vom
Betriebsinhaber angemeldeten, beihilfefähigen Tiere ab, die im überwiegenden Teil der jeweiligen
Weideperiode in Weidehaltung gehalten werden. Die Einführung einer Kopf-Prämie mit dem Zielwert
von 30 Euro/Muttertier führe zu marginalen Kürzungen der Basisprämie, ist jedoch geeignet, die
Einkommenssituation der Schäfer nachhaltig zu verbessern.


VDL und BDZ kritisieren seit Jahren, dass der Wechsel hin zur Entkopplung in der I. Säule zu
katastrophalen Rückgängen in den Schaf- und Ziegenbeständen geführt hat. Trotz einer
Unterversorgung bei Lammfleisch von mehr als 50% habe die Bundesregierung über Jahre
zugesehen, wie dieser Selbstversorgung immer weiter sinkt, andere Länder Deutschland mit
Lammfleisch beliefern und damit gleichzeitig die gesellschaftlichen Leistungen der heimischen Schafund
Ziegenhalter beim Küstenschutz und Landschaftspflege weiter zurückgefahren werden.


Dieser Rückgang wird über die Agrarumweltprogramme der Länder in der II. Säule nicht aufgefangen,
so VDL und BDZ, weil die Programme von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, immer wieder
verändert oder wegen fehlender Mittel der Bundesländer nicht oder nur unzureichend umgesetzt
werden. Es bedarf daher unbedingt einer verlässlichen tierbezogenen Förderung über die I. Säule, so
VDL und BDZ, wie es 22 andere EU-Mitgliedsländer erfolgreich praktizieren, um diese
einkommensschwache Branche mit wichtigen Leistungen bei der Biodiversität, dem Küsten-, Natur
und Umweltschutz zu stärken. Diese Förderung ist unabhängig von dem Herdenschutz erforderlich
und daher zwingend erforderlich.

 

Ihr BDZ

12. Mai 2019

BDZ-Zuchtleitersitzung am 08. Mai 2019 in Bexbach, Saarland

Anlässlich der BDZ-Zuchtleitersitzung am Mittwoch, den 8. Mai 2019, in Bexbach, Saarland, wurde unter anderem der aktuelle Stand des von der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderten Projekts „Leitlinien für eine bundeseinheitliche Tierbeurteilung von Schafen und Ziegen sowie für die Richterschulung zur Tierbeurteilung“. Die Ergebnisse des zweiten Projektjahres wurden zusammengefasst und dabei die Resonanz der Projektteilnehmer eingeholt. Weiterhin wurde ein Ausblick auf die weiteren Arbeitsschritte im letzten Projektjahr 2019 gegeben, darunter zum Beispiel eine Aktualisierung der ehrenamtlich tätigen Preisrichter sowie die Erstellung eines Leitfadens zur Tierbeurteilung bei Zuchtziegen.

 

Wir danken an dieser Stelle ausdrücklich der Landwirtschaftlichen Rentenbank für die Unterstützung bei der Realisierung dieses Projekts.

 

Ihr BDZ

24. Januar 2019

Neues vom IGW-Stand

18. Januar 2019

IGW 2019 - Eindrücke vom ersten Messetag

17. Januar 2019

Vorbereitung des VDL-BDZ-Standes auf der IGW (18.-27.1.2019) läuft auf Hochtouren

02. August 2018

Ehrenamtliche Preisrichter stärken - Projekt, gefördert durch die Landw. Rentenbank

Die ehrenamtlichen Preisrichter sind wichtiger und in der Wahrnehmung vor Ort unersetzlicher Bestandteil der Zuchtarbeit. Es handelt sich hierbei zumeist um langjährige und erfahrene Züchterinnen und Züchter, die damit ihre umfangreichen züchterischen Erfahrungen und ihren fachkundigen Blick der Zuchtarbeit und konkret der Beurteilung und Rangierung der Zuchtschafe widmen. Sie werden zukünftig immer wichtiger; insbesondere wenn zu befürchten ist, dass bei hauptamtlichen Zuchtleitern zunehmend der Rotstift durch Finanzkürzungen angesetzt werden könnte.

 

 Dieser Arbeit sollte, so die Auffassung von BDZ eine größere Aufmerksamkeit, Wertschätzung und damit auch Schulung und Weiterbildung entgegengebracht werden. Für die erforderlichen Schritte konnte die Landwirtschaftliche Rentenbank dankensweise für ein Förderprojekt gewonnen werden.

 

 

Erfreulicherweise gab und gibt es bei der Umsetzung der Maßnahmen in den Mitgliedsverbänden bereits zu lobende Aktivitäten.

 

Im ersten Schritt werden erstmalig im Schäfereikalender 2019 sowie hier auf der BDZ -Homepage alle in den Landesverbänden eingesetzten ehrenamtlichen Richterinnen und Richter getrennt für Schafe aufgelistet. BDZ hat im Vorfeld ihre Mitgliedsverbände um die entsprechende Zuarbeit und Benennung der eingesetzten ehrenamtlichen Richter gebeten. Die Liste wurde mit tatkräftiger Unterstützung von Dr. Mendel zusammengestellt. 

Alle Richterinnen und Richter werden noch im Verlauf der nächsten Monate eine entsprechende BDZ-Urkunde erhalten.

 

Nachfolgend die Preisrichter unterteilt nach den Verbandsgebieten:

15. Januar 2018

12. Oktober 2017

Hervorragende Ziegenprodukte - Erstellung einer bundesweiten Direktvermarkterübersicht

Mit Freude und Dankbarkeit stellt der Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter fest, dass die Erstellung einer bundesweiten Direktvermarkterübersicht in wenigen Wochen zum Abschluss gebracht werden kann.

 

Über Monate hinweg wurde von einer BDZ-Arbeitsgruppe mit tatkräftigen Unterstützung der BDZ-Mitgliedsverbände und den interessierten Ziegenhaltern ein Nachschlagewerk zusammengestellt, das neben allgemeinen Informationen zur Ziegenhaltung in Deutschland und ihren Leistungen Produktinformationen zu Ziegenmilch,- käse und fleisch sowie –wolle beinhaltet auch schmackhafte Rezepte auflistet. Kernstück der Broschüre wird die Zusammenstellung der ca. 150 Direktvermarkter verteilt auf das gesamte Bundesgebiet sein.

 

Das Projekt konnte nur in Angriff genommen werden, weil die Landwirtschaftliche Rentenbank dieses dankenswerterweise finanziell unterstützt.

 

Ihr BDZ

10. August 2017

Sachsen Anhalt hat als erster Verband geliefert!

-Direktvermarkterverzeichnis befindet sich in Fertigstellung

 

Sachsen-Anhalt ist der erste BDZ-Mitgliedsverband, der seine Direktvermarkteradressen  aktualisiert dem Bundesverband deutscher Ziegenzüchter für die Erstellung des bundesweiten Direktvermarktungverzeuchnisses zur Verfügung gestellt hat. 

 

Von den anderen Verbänden wird die Zuarbeit im Verlauf des August 2017 erwartet, damit die Übersicht mit Rezeptvorschlägen, Produktinformationen u. Infos zur Ziegenhaltung zeitnah fertiggestellt werden kann.

 

Ihr BDZ

28. Juni 2017

Herdenschutz bei Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, Brandenburg, ein wichtiges politische Anliegen

Anlässlich der erweiterten Präsidiumssitzung des Deutschen Bauernverbandes e.V. am 28. Juni 2017 in Berlin ging Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, der Landwirtschaft mit Schwerpunkt Tierproduktion studiert hat und u.a. auch Schafe gehalten hat, in seinem Grußwort u.a. auf ein großes Problem der Weidetierhalter, den Wolf, ein.  Er hob die Leistungen der Weidetierhaltung als eine sehr wichtige Form der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung hervor, die durch die Ausbreitung des Wolfes massiv beeinträchtigt wird. Er weist auf die alleine in Brandeanburg geschätzten Anzahl von 21 Rudelsrudeln in Brandenburg hin. Dr. Woidtke befürchtet, dass die Weidetierhalter und die erbrachten gesellschaftlichen Leistungen durch den Wolf massiv bedroht sind.

 

Hier reicht nicht die Entschädigung bei Schäden durch Übergriffen aus. Für den Weidetierhalter ist es höchst belastend, wenn er auf der Weide seine zerrissenen Tiere nach einem Wolfsübergriff findet. U.a. aus diesem Grunde werde derzeit in Brandenburg eine Verordnung erarbeitet, die letztendlich bei wiederholten Übergriffen die Entnahme des Wolfes in letzten Konsequenz beinhaltet.

 

Ihr BDZ

09. Mai 2017

Gemeinsame Erklärung - Weidetiere konsequent vor dem Wolf schützen

Gemeinsame Erklärung
Erklärung DBV Weidetierhalter Wolf UMK V
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Für die Umweltministerkonferenz Anfang Mai in Bad Saarow wurde gemeinsam mit den Weidetierhalterverbänden eine Gemeinsame Erklärung „Weidetiere konsequent vor dem Wolf schützen“ verabschiedet und zu Beginn der Ministerratssitzung dem Staatssekretär des Bundesumweltministeriums, Jochen Flasbarth, und den Umweltministern aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, Till Backhaus und Jörg Vogelsänger, übergeben.

 

Ihr BDZ

23. Januar 2017

Politische Gespräche am VDL-BDZ-Informationsstand während der Internationalen Grünen Woche 2017

VDL und BDZ sowie die angeschlossenen Mitgliedsverbände nutzen erfolgreich die IGW für politische Gespräche:

 

Unter anderem fanden Gespräch mit

 

- den Landesministern Höfken und Wissing, Rheinland-Pfalz

 

- Landesminister Vogelsänger

 

- CDU-/CSU-Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft unter dem Vorsitz von Hrn. Holzenkamp.

 

- Bundestagsabgeordneten Fr. Dr. Tackmann

 

- Bundestagsabgeordneten Fr. Crone

statt.

 

VDL und BDZ forderten u.a.:

 

- mehr Unterstützung beim Thema Herdenschutz. So behandele die neue bundeszentrale Einrichtung leider noch nicht die vielen ungeklärten Fragen beim Herdenschutz. Daher bedarf es dringend eines bundesweiten Herdenschutzzentrums, das tatsächlich rasch Fragen des Herdenschutzes länderübergreifend aufgreift und bearbeitet. Hier bieten sich VDL und BDZ bei der Koordinierung und Durchführung gerne an.

 

- Bei der Düngeverordnung darf die Beweidung mit Schafen und Ziegen für den Betrieb, der dem Schaf- bzw. Ziegenhalter Flächen zur Verfügung stellt, nicht zum Nachteil gereicht werden. Schließlich werden mehr Nährstoffe aus dem Boden entnommen wie eingetragen werden.

 

- Beim Schlachten trächtiger Tiere sollte gemäß der Gemeinsamen Erklärung der Schaf- und Ziegenwirtschaft auf eine gesetzliche Regelung verzichtet werden. Stattdessen bedarf es der Unterstützung bei Schulung und Weiterbildung der Betriebe vor Ort. Hierfür bieten sich die Verbände gerne an.

 

- Beim Thema TSE sei bislang ebenfalls noch keine praktikable Lösung geschaffen, die einen innereuropäischen Austausch von Zuchttieren ermöglicht.

 

Ihr BDZ

20. Januar 2017

Herzlich Willkommen zur Grünen Woche 2017 (20.-29.1.2017)

Besuchen Sie uns vom 20. - 29. Januar 2017 in der Halle 25. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

12. Januar 2017

Bundesweite Erklärung zur Vermeidung der Schlachtung tragender kleiner Wiederkäuer den Staatssekretären Dr. Aeikens  und Frau Dr. Flachsbarth, BMEL, vorgestellt

Finale Erklärung
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Der Schaf- und Ziegenwirtschaft und damit sowohl allen Schaf- und Ziegenhalter wie auch den Verantwortlichen in den Schaforganisationen ist der tierart- und tierschutzgerechte Umgang mit den anvertrauten Tieren ein besonderes Anliegen.

 

Aus diesem Grunde haben sich die in diesem Branche aktiven Organisationen auch an einer Studie zur Erhebung von Schlachtungen tragender Wiederkäuer beteiligt.

 

Darüber hinaus wurde gemeinsam von der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, VDL, der Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch, WDL, dem Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter, BDZ, dem Bundesverband Berufsschäfer, der Vereinigung der Schaf- und Ziegenmilcherzeuger, VSZM, der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft - Fachgruppe Krankheiten kleiner Wiederkäuer, DVG, sowie dem Institut für Tierzucht der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft eine "Bundesweite Erklärung zur Vermeidung der Schlachtung tragender kleiner Wiederkäuer" erarbeitet, um mögliche Schlachtzahlen weiter reduzieren zu können.

 

 

Diese Erklärung wurde unmittelbar nach Unterschrift durch die Vertreter oben genannter Organisationen u.a. an die Agrarausschuss-Mitglieder des Deutschen Bundestages gesandt, um bei einer geplanten möglichen gesetzlichen Regelung eine Einbeziehung der Kleinen Wiederkäuer zu verhindern.

 

 

Erfreulicherweise war es der Branche kurzfristig gelungen, diese bundesweite Erklärung persönlich anlässlich einer Unterredung u.a. mit Staatssekretär Dr. Onko Aeikens sowie Staatssekretärin Fr. Dr. Maria Franziska Flachsbarth, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, am 11. Januar d.J. und damit noch vor Beginn der Internationalen Grünen Woche vorzustellen und die Hintergründe für diese Erklärung zu erläutern. Stellvertretend nahmen für die unterzeichnenden Organisationen Jürgen Lückhoff, VDL, Fr. Dr. Walther, BDZ, Josef Baumann, WDL, Dr. Karl-Heinz Kaulfuß, DVG, Günther Czerkus, Bundesverband Berufsschäfer, sowie Dr. Stefan Völl, VDL, BDZ, WDL, teil.

 

 

Beide Staatssekretäre begrüßten die bundesweite Erklärung ausdrücklich. Sie begründeten ferner die Hintergründe für eine mögliche gesetzliche Regelung zur Vermeidung der Schlachtung trächtiger Tiere, die grundsätzlich für alle landwirtschaftlichen Nutztiere gelten solle. So seien Informationen über die Schlachtung trächtiger Tiere an das Bundesministerium herangetragen worden, die sich leider nach wissenschaftlicher Überprüfung bestätigt hätten.

 

 

Man wolle jedoch aufgrund der durchaus plausiblen und damit nachvollziehbaren Gründe, die von den Teilnehmern auch mit konkreten Beispielen und Vorschlägen unterlegt wurden, prüfen, ob die kleinen Wiederkäuer bei einer gesetzlichen Regelung ausgenommen oder eine Übergangsregelung vorgesehen werden könne.

 

Ihr BDZ

04. Januar 2017

BDZ-Veranstaltung: Herdenschutz vor dem Wolf - Erfahrung mit Herdenschutzhunden - Gemeinsame Fachtagung mit großer Teilnahmerzahl

Am Mittwoch den 30.11.2016 fand in Neustadt OT Berthelsdorf die gemeinsame Fachtagung der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e.V., Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter, der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. statt.

 

An dieser eintägigen Veranstaltung, die dankenswerter Weise durch Mittel der Landwirtschaftlichen Rentenbank sowie der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V., namentlich Herrn Dr. Blanché, gefördert wurde, haben neben Verbandsvertretern Fachleute von Landesbehörden sowie befreundeten Organisationen und insbesondere eine Vielzahl betroffener Praktikern teilgenommen. Insgesamt konnten mehr als 180 Teilnehmer begrüßt werden.

 

Eine Zusammenfassung und die uns vorliegenden Einzelvorträge finden Sie unter dem Reiter Beutegreifer.

03. Januar 2017

Bundesweite Erklärung zur Vermeidung der Schlachtung tragender kleiner Wiederkäuer

Das Thema Schlachten trächtiger Tiere wird bereits seit Monaten diskutiert. So wurde u.a. eine Studie zur Erhebung der Größenordnung sowie der möglichen Gründe in Auftrag gegeben.

 

In Kenntnis dieser Diskussion um das sehr sensible Thema hatte die WDL-Arbeitsgruppe, die in regelmäßigen Telefonkonferenzen Artikel für die Schafzucht erarbeitet und verfasst hatte, auch dieses Thema aufgegriffen.

 

 Doch da nun das Bundeslandwirtschaftsministerium die konkrete Absicht hat, in eine gesetzliche Regelung (Tiererzeugnisse-Handelsverbotsgesetz) zur Verhinderung der Schlachtung trächtiger Tiere die kleinen Wiederkäuer aufzunehmen, wurde nachfolgender gemeinsamer Vorstoß einer „Bundesweiten Erklärung“, die von den in der Schaf- und Ziegenwirtschaft aktiven Dachverbände so auch VDL, WDL und BDZ sowie einer Landesbehörde gemeinsam erarbeitet und verabschiedet. Ziel ist es, mit diesem gemeinsamen Vorstoß der Wirtschaft, der breit gestreut und auch den in den politischen Entscheidungsprozess eingebundenen Abgeordneten gesandt wurde, eine rechtliche Regelung für die kleinen Wiederkäuer zu verhindern.

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08. Mai 2015

Fachgespräch zum Thema Wolf im BMEL

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hatte für den 7. Mai 2015 zu einem Fachgespräch zum Thema „Wolf – seine Bedeutung Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Jagd“ eingeladen. Zu den Teilnehmern zählten Vertreter der Landesministerien sowie der Verbände aus den Bereichen Jagd und Landwirtschaft.

 

Bereits Ende 2014 hatte das Bundesumweltministerium zum Thema Wolf zu einem Runden Tisch eingeladen.

 

Zusammenfassend stellte das BMEL aus den Vorträgen und Diskussionsbeiträgen fest, dass insbesondere die Weidetierhaltung durch die Verbreitung des Wolfes erheblich betroffen ist und daher Handlungsbedarf besteht. Die Mehrheit der Teilnehmer drängte darauf, dass trotz der Zuständigkeit der Länder eine zentrale Stelle eingerichtet werden sollte, bei der länderübergreifende Themen rund um das Thema Wolf gesammelt und aufbereitet werden.

Erheblicher Handlungsbedarf bestehe, so die Verbandsvertreter,  in den Bereichen  der finanziellen Unterstützung von Vorsorge- und Entschädigungsmaßnahmen, der Harmonisierung bei Rissbegutachtungen und Schaffung von  Transparenz bei Fragen rund um das Wolfsaufkommen. Auch die Frage des Versicherungsschutzes bei Unfällen nach Tierausbrüchen als Folge von Wolfsübergriffen ist noch klärungsbedürftig.


Ihr BDZ

Pressemeldung: BMEL: Weidetierhalter in besonderer Weise vom Wolf betroffen
PM_BMEL-Gespräch_08052015.pdf
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24. April 2015

Thema Herdenschutz politisch weitergebracht - Unterredung von VDL und BDZ mit den Obleuten des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages

Vertreter der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e.V. (VDL) sowie des Bundesverbandes

Deutscher Ziegenzüchter e.V. (BDZ) waren für den 23. April 2015 zu einem

Berichterstatter-Gespräch, im Rahmen einer Unterredung mit den Obleuten dieses Ausschusses,

eingeladen. Thema war der Forderungskatalog von VDL und BDZ zum Erhalt der Weidebewirtschaftung

und Landschaftspflege mit Schafen und Ziegen unter den Bedingungen

der Anwesenheit von freilebenden Wölfen zu erörtern. VDL und BDZ wurden vertreten durch

den stellvertretenden VDL-Vorsitzenden Herrn Lückhoff, die stellvertretende Vorsitzende des

VDL-Arbeitskreises Beutegreifer Fr. Humpert, den BDZ-Vorsitzenden Herrn Merscher und

den VDL- u. BDZ-Geschäftsführer Herrn Dr. Völl.


Hauptthema war die besondere Belastung der Weidetierhaltung und im Speziellen der Schaf- und

Ziegenhaltung durch die Verbreitung des Wolfes. Es ist für die Betriebe nicht leistbar,

einerseits die Erfüllung der gesellschaftlichen Leistungen im Rahmen des Küstenschutzes und

der Landschaftspflege sicherzustellen und andererseits sich der Übergriffe von Wölfen im

Rahmen der täglichen sehr arbeitsintensiven Betreuung der Tiere zu erwehren. Es handele

sich hier nicht nur um ein Problem großer Betriebe. Gerade kleine Schaf- und Ziegenbetriebe

werden die Tierhaltung sehr schnell einstellen, wenn hier kein effizienter Plan entwickelt

wird. Mit dem Rückgang der Schaf- und Ziegenhaltung gehen zudem wertvolle Bereiche der

Artenvielfalt der Flora und Fauna verloren, so die Verbandsvertreter.


Die Teilnehmer waren sich sehr schnell einig, dass es bei dieser Thematik eines schnellen

Handelns bedarf und die aufgeworfenen Fragen insbesondere auch unter Einbeziehung der

Vertreter der betroffenen Weidetierhalter vorgenommen werden sollte. Der Agrar- wie auch

Umweltausschuss und nicht zuletzt der Finanzausschuss sei hier gefordert, wenn es u.a. um

Versicherungsfragen gehe.


Die Verbreitung des Wolfes über mehrere Bundesländer und die Notwendigkeit in vielen Aufgabenfeldern

bundeseinheitlich zu verfahren und von den Erfahrungen aus anderen Bundesländern

zu lernen mache es zudem erforderlich, dass der Bund sich hier verantwortlich zeigen

müsse, so die Verbandsvertreter. Dieser Notwendigkeit schlossen sich die Vertreter des

Ausschusses ebenfalls an und sagten zu, dieses Thema weiter im Sinne der gemeinsam erarbeiteten

Ergebnisse weiter zu verfolgen.


Ihr BDZ

14. April 2015

TSE-Testpflicht für Schafe und Ziegen – VDL und BDZ haken nach

Am 6. März hat der Bundesrat beschlossen, dass die Testpflicht auf BSE für gesund geschlachtete Rinder zukünftig gänzlich entfallen wird. Zudem wird es kein verpflichtendes Monitoring für 132 Monate alte Rinder geben.

 

Da das Thema TSE-Monitoring für Schafe und Ziegen intensiv diskutiert wird, haben VDL und BDZ das zuständige Referat des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft um Einschätzung gebeten, inwieweit mit einer Abschaffung der Testpflicht für Schafe und Ziegen gerechnet werden kann, bzw. inwieweit sich das Bundesministerium für eine entsprechende Regelung einsetzen wird.

 

Über die weiteren Entwicklungen werden VDL und BDZ zeitnah informieren.


Ihr BDZ

02. April 2015

Aktuelle Agrarreform als Chance der Zusammenarbeit von Schaf- und Ziegenhaltern mit Ackerbauern nutzen

Die aktuelle Agrarreform bietet die Möglichkeit, dass verschiedene landwirtschaftliche Produktionsbereiche zukünftig wieder enger zusammenarbeiten. Mit der nationalen Umsetzung der Agrarreform können bereits ab 2015 Zwischenfrüchte auch von Schaf- und Ziegenherden abgeweidet werden und damit Marktfruchtbauer und Schaf- sowie Ziegenhalter sich zu beiderseitigem Vorteil ergänzen, so die Einschätzung der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e.V. (VDL) sowie des Bundesverbandes Deutscher Ziegenzüchter (BDZ).

 

Der Ackerbauer kann Flächen, auf denen Zwischenfrüchte angebaut werden, im Antrag für die Basisprämie als ökologische Vorrangflächen im Rahmen der Greening-Regelungen deklarieren und diese Flächen dem Schaf- und Ziegenhalter zur Überweidung anbieten. Für die Schaf- und Ziegenhalter würden sich damit zusätzliche Futterflächen ergeben. Natürlich müssen hier einige Aspekte berücksichtigt werden. So darf die Überweidung nur in dem Maße durchgeführt werden, dass die Aufwuchsnarbe nicht zerstört wird. Ferner sind auch nur spezielle Ansaatmischungen zulässig.

 

Etwaige Fragen können sicherlich die Fachberater vor Ort beantworten. Also, so der Apell von VDL und BDZ, sollte die aktuelle Ausgestaltung der Agrarreform so genutzt werden, dass Ackerbauern und Schaf- bzw. Ziegenhalter aufeinander zugehen und diese Chancen ausschöpfen.

 

Ihr BDZ

31. März 2015

Pressemitteilung des BMEL

Erleichterungen für Schaf- und Ziegenhalter bei der Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik in Deutschland

Quelle: cornelia pithart - fotolia.com
Quelle: cornelia pithart - fotolia.com

Mit der Ersten Verordnung zur Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung, die

in der vergangenen Woche dem Bundesrat zugeleitet wurde, bringt die Bundesregierung Erleichterungen

für schaf- und ziegenhaltende Betriebe auf den Weg.

 

Bundesagrarminister Christian Schmidt setzt auf eine rasche Umsetzung der Erleichterungen

für Schaf- und Ziegenhalter: "Wir brauchen praktikable und für die Landwirte vorteilhafte

Regelungen und schöpfen den dafür vorhandenen Rahmen voll aus. Aufgrund der besonderen

Bedeutung von Schafen und Ziegen für unser Ökosystem und eine nachhaltige, extensive

Landbewirtschaftung, sind die praxisgerechte Ausgestaltung der Vorgaben und konkrete

Verbesserungen für die Arbeit der Schaf- und Ziegenhalter unerlässlich."

 

Mit der kurzfristigen Umsetzung dieser Erleichterungen folgt das Bundeslandwirtschaftsministerium

seinem Grundsatz, den Landwirtinnen und Landwirten ein Höchstmaß an Flexibilität

bei der Umsetzung der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik zu ermöglichen. Bundesminister

Schmidt bekräftigte dabei sein Ziel, für die Landwirtinnen und Landwirte weitere konkrete

Verbesserungen und Vereinfachungen der Regelungen auf EU-Ebene durchzusetzen. "Die

bäuerliche Landwirtschaft darf nicht hinter einem Berg aus Brüsseler Bürokratie verschwinden.

Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Bäuerinnen und Bauern Nahrung

schaffen können statt Aktendeckel füllen zu müssen. Bei dem Bestreben um eine Vereinfachung

der Agrarpolitik muss es aufbauend auf einer sauberen Rechtsgrundlage darum gehen,

die vorhandenen Regelungen so praktikabel und handhabbar wie möglich zu machen."

 

Bundesminister Schmidt arbeitet hierzu aktiv mit EU-Kommissar Phil Hogan zusammen. Das

BMEL hat, nach Abstimmung mit den Bundesländern und dem Berufsstand, der EUKommission

eine Liste mit rund 45 Vereinfachungsvorschlägen vorgelegt.

Hintergrundinformationen

Mit der Verordnung wird auf Brachflächen, die als ökologische Vorrangflächen ausgewiesen

wurden, ab dem 1. August des Antragsjahrs – neben der Aussaat oder Pflanzung einer

Nachfolgekultur – auch die Beweidung durch Schafe oder Ziegen ermöglicht. Weiter können

beweidete Dämme von Anlagen, die dem Schiffsverkehr dienen, als beihilfefähige Flächen

eingestuft werden. Daneben erfolgen durch die Verordnung allgemeine Präzisierungen für

Fälle höherer Gewalt und außergewöhnlicher Umstände.

27. März 2015

Erleichterungen für Schaf- und Ziegenhalter bei der Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik in Deutschland

Pressemitteilung des BMEL

Mit der Ersten Verordnung zur Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung, die in der

vergangenen Woche dem Bundesrat zugeleitet wurde, bringt die Bundesregierung Erleichterungen für

schaf- und ziegenhaltende Betriebe auf den Weg. Mit nachfolgender Pressemeldung greift das BMEL dankenswerterweise die Wünsche von VDL und BDZ auf, für Schaf- und Ziegenhalter weitere Verbesserungen zu erreichen. Mit den geänderten Rahmenbedingungen stehen damit den Schaf- und Ziegenhaltern mehr Futterflächen zur Verfügung.

 

Nachfolgend die Pressemeldung

 

http://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2015/086-SC-GAP.html

 

Ihr BDZ

25. Januar 2015

Die BDZ Vorstandsspitze sehr aktiv auf der Internationalen Grünen Woche

19. Januar 2015

Gespräch mit Landesminister J. Vogelsänger

Am Montag, den 19. Januar 2015, war unter anderem das Gespräch mit Landesminister J. Vogelsänger am VDL-/BDZ Stand..

18. Januar 2015

Interessantes Bühnenprogramm am Stand von VDL und BDZ

Auch in diesem Jahr wieder ein interessantes Bühnenprogramm am Stand von VDL u BDZ während der Grünen Woche


Danke an alle fleißigen Helferinnen und Helfer

18. Januar 2015

Heute BDZ und VDL im Gespräch mit Landesministerin U. Höfken, Rheinland-Pfalz, der ehemaligen BDZ- Vorsitzenden

Auch hier waren die Themen TSE und die Verbringungseinschränkungen für Schafe u. Ziegen, das Thema Herdenschutz vor Wölfen sowie die Agrarumweltprogramme

17. Januar 2015

Minister Backhaus, MV, am BDZ-/VDL-Stand...

Themen waren unter anderem 
- die aktuellen Einschränkungen zur Verbriguung von Zuchttieren, Wolfsausbreitung u damit verbundene Sorgen, die Umsetzung der Agrarreform u.s.w

17. Januar 2015

Am ersten Tag wurden viele und wichtige Gespräche geführt... 

16. Januar 2015

Werbung auf der Internationalen Grünen Woche für die Leistungen der Ziegen- und Schafhalter

Hier die ersten Eindrücke vom VDL/BDZ-Informationsstand der Internationalen Grünen Woche die vom 16. Januar bis 25. Januar 2015 in Berlin stattfindet 

03. Dezember 2014

Werbung für die Leistungen der Schaf- und Ziegenhalter

   VDL-/BDZ- Stand auf der Internationalen Grünen Woche 2015 in Halle 25 (16.01.-25.01.2015)

Auch im Jahr 2015 ist die VDL wieder im Gemeinschaftsstand mit dem Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter (BDZ) auf der Internationalen Grünen Woche über 10 Tage vom 16. bis 25. Januar 2015 auf dem Messegelände in Halle 25 vertreten. Derzeit laufen die Planungen auf vollen Touren. Dabei sind wir auch für Anregungen von Ihnen dankbar.


Wir laden alle Besucherinnen und Besucher, Schafhalter wie auch Verbraucher daher recht herzlich auf den Gemeinschaftsstand in Halle 25 ein, wo Schafhalter und Verbandsvertreter gerne und anschaulich über alle Leistungen rund um die Schaf- und Ziegenhaltung informieren können. So werden unter anderem wieder verschiedene Schaf- und Ziegenrassen vorgestellt – sowohl im Großen Ring wie auch zum dritten Mal auf der eigenen Schaubühne.


Zielsetzung ist u.a., die Schaf- und Ziegenhaltung gegenüber den Verbrauchern, Konsumenten und damit Nutzern der Leistungen der Schaf- und Ziegenhaltung immer wieder neu zu präsentieren. Die Grüne Woche und insbesondere die Tierhalle 25 bietet hier eine wunderbare Chance des Gespräches mit Vertretern der Politik, befreundeten Verbänden und insbesondere den Verbraucherinnen und Verbrauchern.


Mit dem Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V. hat zudem ein jeder Gelegenheit, die Leistungen der Schafhalter als Mitglied aktiv zu unterstützen. Die Gelder werden eingesetzt u.a. zur Förderung der Jugendlichen während ihrer fachlichen Ausbildung oder auch um Informationsmaterialeien rund um die Schafhaltung zu erstellen.


Ihre VDL


Wichtige Termine

Schauen Sie sich unseren Terminkalender an unter Terminkalender.

 

 

Termine, die wir aus Ihrer Sicht aufnehmen sollten und die für Ziegenhalter aus dem gesamten Bundesgebiet von Interesse sind, senden Sie uns bitte mit Thema, Ort und Datum zu unter info@ziegen-sind-toll.com

 

Ihr BDZ

Sponsoren und Förderer

Info- und Werbematerial

Milch-, Fleisch sowie Wollziegenrassen im Format DIN A1 à 5,- EUR zzgl. Versand
Milch-, Fleisch sowie Wollziegenrassen im Format DIN A1 à 5,- EUR zzgl. Versand
Flyer zum BDZ-Bockmarkt
Flyer,Version_05.11.13.pdf
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